Die katholische Kirche äussert sich zu den Vorwürfen von Christian Pfeiffer, betreffend Kontrolle und Zensur der Aufklärungsstudie zu sexueller Gewalt innerhalb der Kirche.

Brights - Die Natur des Zweifels

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz. Im Interview sagt er, wie er das Forschungsprojekt jetzt noch retten will.

Von Lucas WiegelmannDIE WELT

Nach dem vorläufigen Stopp der Missbrauchsstudie am Mittwoch ist die katholische Kirche in die Defensive geraten. Der Kriminologe Christian Pfeiffer, der die Studie hätte betreuen sollen, wirft den Bischöfen Zensur vor. Politiker und Opferverbände warnen die Kirche vor einem Erlahmen der Aufklärungsbemühungen.

Die Welt: Herr Bischof, der Kriminologe Christian Pfeiffer erhält seinen Zensurvorwurf aufrecht. Politiker wie die rheinland-pfälzische Familienministerin Irene Alt sprechen ebenfalls von Zensur. Wie wollen Sie sich gegen diesen Vorwurf wehren?

Bischof Ackermann: Der Vorwurf stimmt nicht. Deshalb gehen wir rechtlich dagegen vor, dass Professor Pfeiffer den Vorwurf wiederholt. Das ist aber nur die juristische Seite. Wir haben immer klar gesagt: Wir wollen die kriminologische Aufarbeitung, deshalb suchen wir ja jetzt einen neuen Projektpartner. Wenn die Ergebnisse dann mal auf…

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