Arbeitsansatz, einmal anders

“ Was hast du auf dem Weg gelernt?

– ich habe gelernt, sagte der Prinz, dass die Welt der Spiegel meiner Seele ist. Dass meine Seele nicht die Welt sieht, sondern sich in der Welt.

Wenn sie verspielt ist, scheint die Welt fröhlich zu sein. Wenn sie bedrückt ist, scheint die Welt traurig zu sein. Die Welt ist weder traurig noch fröhlich. Sie ist da; sie existiert; das ist alles. Es war nicht die Welt, die mich verstörte, sondern die Idee, die ich mir darüber machte. Ich habe gelernt es zu akzeptieren, ohne es zu bewerten, gänzlich und bedingungslos.

– das ist die dritte Weisheit, sagt der alte Mann. Jetzt bist du mit dir, mit den anderen und mit der Welt in Einklang.

Der kleine Prinz, Antoine de Saint Exupéry
(freie Übersetzung ohne Gewähr)

Der kleine Prinz

Auf fb gepostet von:

https://www.facebook.com/alain.aussenac?fref=hovercard&hc_location=none

Diese Zeilen, besonders die in Blau, untermalen in lyrischer Form, unseren Arbeitsansatz in der Arbeit mit Tätern. Täter machen sich ein Bild von ihrem Umfeld und den darin vorkommenden Personen und Ereignissen und nehmen dies als absolute Wahrheit wahr. Wie der kleine Prinz gilt es zu merken, dass das, was wir denken zu sehen, unsere eigenen Sicht der Dinge ist und nicht zwangsläufig unumstößliche Fakten. -> Es ist nicht meine Frau, die mich verstörte, sondern die Idee, die ich mir über meine Frau machte.

PhaEmoPraxis Letzebuerg

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