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Wieso schlägt mann/frau zu?

Wenn es um häusliche Gewalt geht, taucht diese Frage früher oder später so oder in ähnlicher Form auf. Auch wird daraufhin gewiesen, dass gewalttätige Menschen lediglich in den eigenen vier Wänden zuschlagen und nicht Ihre Arbeitskollegen angreifen, wie jüngst in einem Artikel bemerkt.

Die öffentliche Meinung und die Presse, leider auch viele Professionelle sind sich einig, dass es dem/der Täter_in in allererster Linie um Macht und/oder Machterhalt geht.

Ich bin da anderer Meinung. Es wird mit Sicherheit derer geben, jedoch viele werden aus einem anderen Grund gewalttätig. Um eins vorweg zu nehmen, ich lehne Gewalt in all seinen Formen ab, verachte Gewalt und will sie nicht entschuldigen – ich will sie verstehen und anderen begreiflich machen. Damit wir das Tabu brechen können, das über häuslicher Gewalt schwebt und verhindert, dass offen über Gewalt geredet werden kann. Für beide Seiten, sowohl für Betroffene, wie für Ausübende.

Ich möchte damit fortfahren Ihnen eine Situation zu schildern, die Sie vielleicht selbst erlebt haben oder kurz davor waren. Ich spreche von Vätern und Müttern, die sich mit ihrem Kind streiten, beide Seiten bringen ihre Argumente, Stimmen werden laut und lauter – die Situation eskaliert. Die Mutter oder der Vater wird handgreiflich gegenüber dem Kind. Andere Situation, ähnlicher Ablauf. Aufmüpfige Schüler, gestresste Lehrer_in und die Hand rutscht aus. Es gibt deren Situationen zu häuf und zu finden in zahlreichen Bereichen des alltäglichen Lebens. Polizei, Pflege, Sport … Die Frage, welche sich nun stellt wäre folgende:“Sind diese Menschen alle machtgeile Bestien, die ihre Machtposition gefährdet sehen und diese mit Gewalt verteidigen!?“

Ich glaube viele von uns haben sich bereits in solchen oder ähnlichen Situationen befunden und die meisten werden diese Frage verneinen. Lügen die alle, machen die sich was vor?

Ich denke nein!

Der oder die Gründe/Situationen, in denen die meisten Menschen gewalttätig werden sind Überforderung und Hilflosigkeit.

Letzteres ist ein Gefühlszustand, welcher niemand von uns gerne ausgesetzt ist. Und wenn versuchen wir schnellstens diesen zu beenden. Besonders Männern fällt es schwer sich oder anderen einzugestehen, nicht weiter zu wissen und Hilfe zu benötigen. Dies wird mit Schwäche und Versagen gleichgesetzt und wer will schon als schwach und hilfsbedürftig betrachtet werden. Dies ist auch mit ein Grund, wieso Männer öfters gefährdet sind gewalttätig zu werden, als Frauen. Unsere Gesellschaft billigt den Frauen eher zu sich Hilfe zu holen. Männer müssen alleine klar kommen.

In der Täterarbeit findet mann/frau dann auch entsprechende Themen wieder; Geschlechterrollen und Bilder, Sozialisation von Frauen und Männern, Umgang mit Gefühlen u.s.w.

Ein Mensch, der mit sich selbst in Kontakt ist, dessen Aufmerksamkeit in sein Inneres gerichtet ist, kann nicht gewalttätig werden, weder gegen sich selbst, noch gegen andere.

Beratungspraxis für Luxemburg und Grossregion Trier.

Wieso schlägt mann/frau zu? Teil 2

Ich möchte damit fortfahren Ihnen eine Situation zu schildern, die Sie vielleicht selbst erlebt haben oder kurz davor waren. Ich spreche von Vätern und Müttern, die sich mit ihrem Kind streiten, beide Seiten bringen ihre Argumente, Stimmen werden laut und lauter – die Situation eskaliert. Die Mutter oder der Vater wird handgreiflich gegenüber dem Kind. Andere Situation, ähnlicher Ablauf. Aufmüpfige Schüler, gestresste Lehrer_in und die Hand rutscht aus. Es gibt deren Situationen zu häuf und zu finden in zahlreichen Bereichen des alltäglichen Lebens. Polizei, Pflege, Sport … Die Frage, welche sich nun stellt wäre folgende:“Sind diese Menschen alle machtgeile Bestien, die ihre Machtposition gefährdet sehen und diese mit Gewalt verteidigen!?“

Ich glaube viele von uns haben sich bereits in solchen oder ähnlichen Situationen befunden und die meisten werden diese Frage verneinen. Lügen die alle, machen die sich was vor?

Ich denke nein!

Wieso schlägt mann/frau zu? Teil 1

Wenn es um häusliche Gewalt geht, taucht diese Frage früher oder später so oder in ähnlicher Form auf. Auch wird daraufhin gewiesen, dass gewalttätige Menschen lediglich in den eigenen vier Wänden zuschlagen und nicht Ihre Arbeitskollegen angreifen, wie jüngst in einem Artikel bemerkt.

Die öffentliche Meinung und die Presse, leider auch viele Professionelle sind sich einig, dass es dem/der Täter_in in allererster Linie um Macht und/oder Machterhalt geht.

Ich bin da anderer Meinung. Es wird mit Sicherheit derer geben, jedoch viele werden aus einem anderen Grund gewalttätig. Um eins vorweg zu nehmen, ich lehne Gewalt in all seinen Formen ab, verachte Gewalt und will sie nicht entschuldigen – ich will sie verstehen und anderen begreiflich machen. Damit wir das Tabu brechen können, das über häuslicher Gewalt schwebt und verhindert, dass offen über Gewalt geredet werden kann. Für beide Seiten, sowohl für Betroffene, wie für Ausübende.

Ich bin ein Silberrücken

Nach 43 Jahren in einem Business, von der Pike auf gelernt, in zwei verschiedenen Unternehmen gedient – da kann man sich schon als Silberrücken fühlen! Schon der Begriff weckt warme Gefühle, die leider gepaart sind mit Traurigkeit, wohl wissend, dass sie in freier Wildbahn eine stark bedrohte Spezies sind.

Ein ähnliches Gefühl beschleicht mich seit einiger Zeit, wenn ich an die menschlichen Silberrücken denke.

Schuld daran sind die verschiedensten Veröffentlichungen – gerade auch hier auf dieser Plattform – der Beratergilde, die augenblicklich wie Pilze aus dem Boden schießen und scheinbar genau wissen, wer was wie zu tun hat.

Wenn es um New Work, Digitalisierung oder Disruption geht, beschäftigen sich die meisten Autoren – entsprechend ihres Jahrgangs – mit der Generation Y und Z, den digital Nativen, denn nur sie sind die Zukunft für all die Unternehmen, die die digitale Transformation meistern müssen, wenn sie in der „VUCA Welt“ nicht untergehen wollen!

Besonders die Ansprüche dieser Generationen an eine neue Unternehmens- und Führungskultur sowie eine gute Work Life Balance sind es, die die alten Silo-Unternehmen förmlich in die disruptive Transformation zwingen. Klar, die Babyboomer gehen in Rente und was jetzt kommt, sind eben die digital Nativen, die mit ihrer Suche nach sinnstiftender Arbeit in Freiheit und Selbstbestimmung alles bisher Dagewesene nicht nur infrage, sondern auch auf den Kopf stellen.

Und ganz klar ist, dass Silberrücken mit solchen Veränderungen nicht umgehen können! Getreu dem Motto, „Mit Werkzeugen von gestern kann die Zukunft nicht geschaffen werden“, heißt es plötzlich Silberrücken versus Generation Z! Obwohl einige Coaches die Zusammenarbeit von Jung und Alt befürworten, weil nur damit die anstehenden Veränderungen zu bewältigen sind, beschreibt schon der nächste Artikel, wie die alten „Silo-Kapitäne“ den Jungstern im Wege stehen und alle neuen Ansätze regelrecht sabotieren.

Ich für meinen Teil kann solchen Aussagen nur widersprechen! Ich habe mich auf frisches Blut und neue Ideen gefreut! Ich habe mich gefreut, mein Wissen und meine Erfahrung an sie weiter zu geben, um, mit neuen Ideen gepaart, unser Unternehmen in eine vielversprechende Zukunft zu führen. Zugegeben, ein paar egoistische Gedanken hatte ich dabei auch! Wenn ich meine wohlverdiente Rente antrete, habe ich meinen Teil dazu beigetragen, dass „meine Firma“ weiter erfolgreich auf dem Markt bestehen kann.

Leider erlebe ich zurzeit Generation Z versus „Silberrücken“! Generation Z hat von der „Hierarchie“ das Ruder übernommen mit dem Ziel, unter Einsatz der neusten Mittel und Methoden, drastische Kosteneinsparung zu erlangen. Da wäre zum Beispiel das Zauberwort „Plattform“ – alle, die an einem „Projekt“ arbeiten an einem Ort zusammen. Ein Projekt besteht aber aus mehreren „Unterprojekten“ in unterschiedlichen Produktionsphasen und so sitzen Produktion, Arbeitsvorbereitung, Teile der Logistik und des Wareneingangs zusammen mit der Qualitätssicherung auf einer Plattform – früher hieß so ein Ungetüm Großraumbüro!

Wer schon mal in einem Großraumbüro gearbeitet hat weiß, wie problematisch die Arbeitsbedingungen vor allem für Denkarbeiter sind. Von der allgemeinen Lautstärkeentwicklung durch Telefonklingeln und der normalen Bürokommunikation über häufige Arbeitsunterbrechungen durch Zwischenrufe von hinten rechts nach vorne links bis hin zur Geruchsentwicklung, nichts unterstützt konzentrierte, kreative und vor allem effektive Denkarbeit!

Und die jungen Führungskräfte – übrigens „führen“ sie wie ihre Vorgänger in der Top-Down-Methode – sind so gar nicht offen für Hinweise und Ratschläge. Aufgaben, die sie an die Mitarbeiter geben, sind von ihnen schon soweit „vorgedacht“, dass sie ein bestimmtes Ergebnis erwarten. Kann dieses Ergebnis zum Beispiel aus gesetzlichen Gründen nicht bestätigt und umgesetzt werden, ist das unakzeptabel. Selbst mehrfachen Erklärungsversuchen stehen sie beratungsresistent gegenüber. Schlimmer noch, diesen Mitarbeitern wird ganz schnell Verweigerung unterstellt – natürlich nicht offen, eher subtil in Emails mit fettgedruckten Passagen oder in BLOCKBUCHSTABEN – und Lösungen in persönlichen Gesprächen zu finden wird eh überbewertet!

Auch wenn verschiedene Studien belegen, dass die Generation Z mit neuen Werten für ihr Arbeitsleben die Zukunft der Wirtschaft ist – ich erlebe gerade etwas anderes und denke, spätestens wenn sie ein Haus bauen, ein Kind zeugen und einen Baum pflanzen wollen, wird sich auch die Generation Z für eine Karriere interessieren, die mit einem ansprechendem Gehalt gekrönt ist!

(Sibylle Virborn auf LinkedIn)

2.ter Fachtag der Eupax

Am vergangenen WE trafen sich an die 30 Berater und Therapeuten zu der zweiten Fachtagung des europäischen Fachverbandes für PhaEmoberater- und Therapeuten, der EUPAX, in Ludwigshafen. Alle waren, wie beim ersten Mal auch, begeistert und nächstes Jahr wird es einen weiteren Fachtag geben. Ich habe neue Kolleg_innen getroffen und kennengelernt und alte Gesichter wiedergetroffen. Ohne diesen Austausch könnte ich mir Täterarbeit nicht vorstellen.

Facebook Algorithmen

Als Betreiber einer fb-Seite bin natürlich auch von den Veränderungen betroffen und werde quasi bei jedem Posting aufgefordert doch eine Werbung zu schalten. Selbstverständlich gegen Entgelt und zu dem Zweck die Erreichbarkeit zu erhöhen, welche eben durch die geänderten Algorithmen stark abgenommen hat. Und dies passiert schon wesentlich länger, ist eben erst jetzt der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt worden.

Dadurch kann es sein, dass Sie meine Seite nicht mehr in Ihrem #Newsfeed auf Facebook finden. Wenn Sie Ihre Einstellungen ändern, können Sie dem entgegen wirken.

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Danke.