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Ich bin ein Silberrücken

Nach 43 Jahren in einem Business, von der Pike auf gelernt, in zwei verschiedenen Unternehmen gedient – da kann man sich schon als Silberrücken fühlen! Schon der Begriff weckt warme Gefühle, die leider gepaart sind mit Traurigkeit, wohl wissend, dass sie in freier Wildbahn eine stark bedrohte Spezies sind.

Ein ähnliches Gefühl beschleicht mich seit einiger Zeit, wenn ich an die menschlichen Silberrücken denke.

Schuld daran sind die verschiedensten Veröffentlichungen – gerade auch hier auf dieser Plattform – der Beratergilde, die augenblicklich wie Pilze aus dem Boden schießen und scheinbar genau wissen, wer was wie zu tun hat.

Wenn es um New Work, Digitalisierung oder Disruption geht, beschäftigen sich die meisten Autoren – entsprechend ihres Jahrgangs – mit der Generation Y und Z, den digital Nativen, denn nur sie sind die Zukunft für all die Unternehmen, die die digitale Transformation meistern müssen, wenn sie in der „VUCA Welt“ nicht untergehen wollen!

Besonders die Ansprüche dieser Generationen an eine neue Unternehmens- und Führungskultur sowie eine gute Work Life Balance sind es, die die alten Silo-Unternehmen förmlich in die disruptive Transformation zwingen. Klar, die Babyboomer gehen in Rente und was jetzt kommt, sind eben die digital Nativen, die mit ihrer Suche nach sinnstiftender Arbeit in Freiheit und Selbstbestimmung alles bisher Dagewesene nicht nur infrage, sondern auch auf den Kopf stellen.

Und ganz klar ist, dass Silberrücken mit solchen Veränderungen nicht umgehen können! Getreu dem Motto, „Mit Werkzeugen von gestern kann die Zukunft nicht geschaffen werden“, heißt es plötzlich Silberrücken versus Generation Z! Obwohl einige Coaches die Zusammenarbeit von Jung und Alt befürworten, weil nur damit die anstehenden Veränderungen zu bewältigen sind, beschreibt schon der nächste Artikel, wie die alten „Silo-Kapitäne“ den Jungstern im Wege stehen und alle neuen Ansätze regelrecht sabotieren.

Ich für meinen Teil kann solchen Aussagen nur widersprechen! Ich habe mich auf frisches Blut und neue Ideen gefreut! Ich habe mich gefreut, mein Wissen und meine Erfahrung an sie weiter zu geben, um, mit neuen Ideen gepaart, unser Unternehmen in eine vielversprechende Zukunft zu führen. Zugegeben, ein paar egoistische Gedanken hatte ich dabei auch! Wenn ich meine wohlverdiente Rente antrete, habe ich meinen Teil dazu beigetragen, dass „meine Firma“ weiter erfolgreich auf dem Markt bestehen kann.

Leider erlebe ich zurzeit Generation Z versus „Silberrücken“! Generation Z hat von der „Hierarchie“ das Ruder übernommen mit dem Ziel, unter Einsatz der neusten Mittel und Methoden, drastische Kosteneinsparung zu erlangen. Da wäre zum Beispiel das Zauberwort „Plattform“ – alle, die an einem „Projekt“ arbeiten an einem Ort zusammen. Ein Projekt besteht aber aus mehreren „Unterprojekten“ in unterschiedlichen Produktionsphasen und so sitzen Produktion, Arbeitsvorbereitung, Teile der Logistik und des Wareneingangs zusammen mit der Qualitätssicherung auf einer Plattform – früher hieß so ein Ungetüm Großraumbüro!

Wer schon mal in einem Großraumbüro gearbeitet hat weiß, wie problematisch die Arbeitsbedingungen vor allem für Denkarbeiter sind. Von der allgemeinen Lautstärkeentwicklung durch Telefonklingeln und der normalen Bürokommunikation über häufige Arbeitsunterbrechungen durch Zwischenrufe von hinten rechts nach vorne links bis hin zur Geruchsentwicklung, nichts unterstützt konzentrierte, kreative und vor allem effektive Denkarbeit!

Und die jungen Führungskräfte – übrigens „führen“ sie wie ihre Vorgänger in der Top-Down-Methode – sind so gar nicht offen für Hinweise und Ratschläge. Aufgaben, die sie an die Mitarbeiter geben, sind von ihnen schon soweit „vorgedacht“, dass sie ein bestimmtes Ergebnis erwarten. Kann dieses Ergebnis zum Beispiel aus gesetzlichen Gründen nicht bestätigt und umgesetzt werden, ist das unakzeptabel. Selbst mehrfachen Erklärungsversuchen stehen sie beratungsresistent gegenüber. Schlimmer noch, diesen Mitarbeitern wird ganz schnell Verweigerung unterstellt – natürlich nicht offen, eher subtil in Emails mit fettgedruckten Passagen oder in BLOCKBUCHSTABEN – und Lösungen in persönlichen Gesprächen zu finden wird eh überbewertet!

Auch wenn verschiedene Studien belegen, dass die Generation Z mit neuen Werten für ihr Arbeitsleben die Zukunft der Wirtschaft ist – ich erlebe gerade etwas anderes und denke, spätestens wenn sie ein Haus bauen, ein Kind zeugen und einen Baum pflanzen wollen, wird sich auch die Generation Z für eine Karriere interessieren, die mit einem ansprechendem Gehalt gekrönt ist!

(Sibylle Virborn auf LinkedIn)

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2.ter Fachtag der Eupax

Am vergangenen WE trafen sich an die 30 Berater und Therapeuten zu der zweiten Fachtagung des europäischen Fachverbandes für PhaEmoberater- und Therapeuten, der EUPAX, in Ludwigshafen. Alle waren, wie beim ersten Mal auch, begeistert und nächstes Jahr wird es einen weiteren Fachtag geben. Ich habe neue Kolleg_innen getroffen und kennengelernt und alte Gesichter wiedergetroffen. Ohne diesen Austausch könnte ich mir Täterarbeit nicht vorstellen.

Facebook Algorithmen

Als Betreiber einer fb-Seite bin natürlich auch von den Veränderungen betroffen und werde quasi bei jedem Posting aufgefordert doch eine Werbung zu schalten. Selbstverständlich gegen Entgelt und zu dem Zweck die Erreichbarkeit zu erhöhen, welche eben durch die geänderten Algorithmen stark abgenommen hat. Und dies passiert schon wesentlich länger, ist eben erst jetzt der breiten Öffentlichkeit mitgeteilt worden.

Dadurch kann es sein, dass Sie meine Seite nicht mehr in Ihrem #Newsfeed auf Facebook finden. Wenn Sie Ihre Einstellungen ändern, können Sie dem entgegen wirken.

Sind Sie in Zukunft weiter an den Postings meiner PhaEmoLëtzebuerg-Seite interessiert, dann besuchen Sie meine Seite und klicken den Likebuttom und den Abonnierenbuttom an.

Danke.

Stressige Feiertage

In vielen Familien und Partnerschaften sind diese Tage der Freude und Feierns überschattet durch Krisen, Konflikte oder gar Gewalt. Einige hatten sich vorgenommen gerade an diesen Tagen besonders zuvorkommend, freundlich und lieb zu sein und haben sich damit überfordert. Oder waren enttäuscht, dass trotz der Mühe, die sie sich gemacht haben, die Situation eskaliert ist.

Holen sie sich Hilfe, bleiben sie mit ihren Schwierigkeiten nicht allein!

Rufen sie an!

Aus Deutschland: 01805 439258

Aus Luxemburg: 26 62 11 12

Euline

PhaEmoPraxis Lëtzebuerg

Pädokriminalität

Die Zahl der Verurteilungen wegen Delikten mit pädophilem Hintergrund hat sich in den vergangenen fünf Jahren in Luxemburg verdoppelt. Das geht aus einer parlamentarischen Antwort von Justizminister Félix Braz (“déi gréng”) an die CSV-Abgeordnete Nancy Arendt hervor.

Demnach gab es 2012 neun Verurteilungen in Luxemburg wegen Missbrauchs von Minderjährigen, Gewalt an Kindern oder des Besitzes von Kinderpornos. Im Jahr 2016 waren es 20. Die Zahl der Verurteilungen stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an, in den ersten sechs Monaten 2017 gab es sieben Urteile.

Laut Braz beobachtet das Justizministerium vor diesem Hintergrund die Entwicklungen in Australien. Denn: Die dortige Regierung plant ein Gesetz, das es erlauben soll, verurteilte Straftäter in eine Kartei aufzunehmen.

Pädophile sollen so daran gehindert werden, das Land zu verlassen. Ein solches Reiseverbot könnte innerhalb der EU auf Ebene der Mitgliedstaaten implementiert werden.

(Tageblatt 26.07.2017)

Gewalt zou Lëtzebuerg 2016

D’Fäll vu Gewalt, doheem, leien bei 789, dat sinn der nëmmen 13 manner wéi 2015; bei de Plainten wéinst Vergewaltegung klëmmt de Chiffer vun 68 op erschreckend 106. 135 mol gouf d’Police kontaktéiert, wéinst Ugrëff op d’Schimmt, och hei eng Hausse vun 35.
PRESSE RTL.lu
Police-Statistik 2016
7. April 2017

Männerberatung in Linz

Wie geht Männerberatung? Was ist der Unterschied, wenn einem als Mann, ein Mann oder eine Frau gegenüber sitzt? Männer sind therapieresistent, Männer gehen erst gar nicht hin!

Markus Kraxberger hat sich mit Männern und mit Männerbildern beschäftigt; hier seine Erfahrungen Mann berät Mann

Dieser Post fügt sich in eine Reihe von Veröffentlichungen ein und legt in Wort und Bild dar, was gemeint ist.