Gewalt in der Pflege

In Zeitungsartikeln mit dieser oder ähnlichen Überschriften ließt mann/frau von FEM, freiheitsentziehenden Maßnahmen, in der Pflege. Ohne Zweifel ist dies ein wichtiges und notwendiges Thema, um das sich die betreffenden Parteien(Ministerium; Schulwesen; Alters- und Pflegeheime) kümmern sollen. Am Rande werden dann andere Gewaltformen erwähnt.

Ich möchte an dieser Stelle von Gewalt in der Pflege gegen ältere Menschen, ausgeübt von professionellen Helfern und/oder Angehörigen sprechen. Also von Frauen und Männern, die hilfsbedürftige Menschen beschimpfen, schlagen, quälen und vernachlässigen.

Was geht in diesen Menschen vor, die in bestimmten Situationen, gegenüber der älteren, schwächeren Person gewalttätig werden.

Sie sind verzweifelt, hilflos und ohnmächtig. Und sie sehen andere in der Verantwortung; andere, die diesen Zustand verursachen. „Weil die so sind, weil die Situation so verfahren ist, geht’s mir so dreckig.“

Die Gewalt erlaubt es Ihnen, mit einem „Schlag“, diese Hilflosigkeit abzuschütteln und sich wieder, als Handelnden zu empfinden. Doch diese Erleichterung hält nicht lange vor. Ernüchterung tritt ein und das Erschrecken über die Tat. „Sie schämen sich, schwören sich, so etwas nie wieder zu tun.“ Über den Vorfall wird nicht gesprochen, jeder gibt sein Bestes, dass es nicht mehr passiert. Und tatsächlich es geht besser… bis zum nächsten Mal. Der Gewaltkreislauf dreht sich.
Die Gewalt kann ganz offensichtlich sein oder eher dezent und subtil.

Gewalt zerstört – Gewaltberatung hilft!

Hier finden sie Hilfe und Unterstützung: PhaEmoPraxisLëtzebuerg

* Ich habe diesen Artikel bereits an anderer Stelle gepostet. Ich habe ihn leicht korrigiert.

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Riicht Eraus

Die luxemburgische Gewaltberatungsstelle Riicht Eraus feiert ihr 10 jähriges Bestehen. Ich selbst bin ebenfalls 10 Jahre dabei; zuerst als freier Mitarbeiter in besagter Beratungsstelle und seit 2011 in eigener Praxis.

Zusätzlich gibt es einen weiteren 10 jährigen Geburtstag zu vermelden; die Euline tut nun seit über 10 Jahren ihren Dienst. Ich merke eben, dass ich dieses Jahr viel zu feiern hab. 🙂

Ich habe Ende März die Euline, mit einem Stand, auf den Feierlichkeiten des Riicht Eraus vertreten. Der Erfolg für mich hielt sich in Grenzen, jedoch für den Riicht Eraus war es eine schöne Feier.

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03/2014

Männer, als Betroffene von häuslicher Gewalt!?

Wäre schön, wenn genug Geld zusammenkäme, die Selbstbeschreibung: Seit mehreren Jahren recherchiert die Filmemacherin Joanna Bielinski über das Thema „häusliche Gewalt an Männern“ – ein Tabuthema, das offenbar viel öfter vorkommt als angenommen. Frauen, die Gewalt ausüben, passen nicht in unser Gesellschaftsbild. Frauen gelten generell als Opfer und nicht als Täter. Die männliche Rolle sieht […]

über Filmprojekt über häusliche Gewalt gegen Männer sucht Unterstützung — uepsilonniks

Namensänderung

In Kürze werde ich den Namen <Jerry’s Blog> ändern und auch sonst noch einige Veränderungen vornehmen. Manches wird verschwinden, anderes hinzukommen.

Ich werde mich auf diesem Blog, (fast) ausschließlich, mit Gewalt beschäftigen und hier besonders mit häuslicher Gewalt und deren Befriedung und Prävention.

Meine Webseite Gewaltberatung Luxemburgwird eng mit dem Blog verbunden sein.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen Followern, Lesern und Kommentatoren für ihr Interesse und Treue zu bedanken.

Der definitive Name steht noch nicht fest.  Ich bastle noch daran herum.

Privat beschäftige ich mich mit der Gestaltung meines Rentendaseins und dazu gehört auch der Ausbau meiner Praxistätigkeit. In dem Sinne steht auch die Namensänderung meines Blogs.

Pädokriminalität

Die Zahl der Verurteilungen wegen Delikten mit pädophilem Hintergrund hat sich in den vergangenen fünf Jahren in Luxemburg verdoppelt. Das geht aus einer parlamentarischen Antwort von Justizminister Félix Braz (“déi gréng”) an die CSV-Abgeordnete Nancy Arendt hervor.

Demnach gab es 2012 neun Verurteilungen in Luxemburg wegen Missbrauchs von Minderjährigen, Gewalt an Kindern oder des Besitzes von Kinderpornos. Im Jahr 2016 waren es 20. Die Zahl der Verurteilungen stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich an, in den ersten sechs Monaten 2017 gab es sieben Urteile.

Laut Braz beobachtet das Justizministerium vor diesem Hintergrund die Entwicklungen in Australien. Denn: Die dortige Regierung plant ein Gesetz, das es erlauben soll, verurteilte Straftäter in eine Kartei aufzunehmen.

Pädophile sollen so daran gehindert werden, das Land zu verlassen. Ein solches Reiseverbot könnte innerhalb der EU auf Ebene der Mitgliedstaaten implementiert werden.

(Tageblatt 26.07.2017)

Eupax Tagung

Am vergangenen Wochenende haben sich in Ludwigshafen/Rhein um die 30 PhaEmoBerater- Gewaltberater und Therapeut _innen aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Luxemburg zu dem ersten Fachtag der Eupax getroffen. Bis heute war ich oft der einzige Luxemburger bei solchen oder ähnlichen Treffen, jedoch dieses Mal waren gleich 3 Kolleginnen mit dabei. Nächstes Jahr wird ein weiterer Kollege die Ausbildung beenden und dazu stoßen.

Ich habe viele mir bekannte und liebe Kolleg_innen und Freunde dort getroffen, aber auch neue Bekanntschaften machen dürfen.

Da wir zwar die gleiche Ausbildungen genossen haben, zum Teil auch mit dem gleichen Ausbilder, so arbeiten wir doch in sehr verschiedenen Arbeitsgebieten und mit unterschiedlichen Klientel. Es gibt daher Unterschiedlichkeiten und auch Gemeinsames, welches zu einem regen Ausstausch führte, der sehr ergiebig war. Ich habe interessante und erfüllende Tage erlebt und die Tagung war zwar die Erste ihrer Art, jedoch nicht die Letzte.

https://lnkd.in/gabWuMC

Gewalt zou Lëtzebuerg 2016

D’Fäll vu Gewalt, doheem, leien bei 789, dat sinn der nëmmen 13 manner wéi 2015; bei de Plainten wéinst Vergewaltegung klëmmt de Chiffer vun 68 op erschreckend 106. 135 mol gouf d’Police kontaktéiert, wéinst Ugrëff op d’Schimmt, och hei eng Hausse vun 35.
PRESSE RTL.lu
Police-Statistik 2016
7. April 2017