Schlagwort-Archive: Ausbildung

Gewaltberatung/Täterarbeit

Ich verweise hier auf den Block meines Kollegen und Freundes Wolfgang, der unsere Arbeit und unseren Ansatz kurz und deutlich zu Papier gebracht hat.

Danke Wolfgang.

Gewaltberatung/Täterarbeit.

Geburtsstunde der Gewaltberatung

Wiege Ein gewalttätiger Mann hat, im Jahre 1984, um sich selbst und anderen betroffenen Männern zu helfen, Anzeigen in Zeitungen geschaltet, von denen eine hier abgebildet ist.

Es war die Grundsteinlegung eines Konzeptes gegen Gewalt auf der Basis von Freiwilligkeit, welches bis heute, entgegen etlichen Verfeindungen, weiterbesteht und weiterentwickelt wird.

Ins Besondere in den letzten Jahren hat sich unser Ansatz auch anderen Themenbereichen geöffnet.

Interessierte wenden sich an mich oder direkt an Joachim Lempert.
http://www.institut-lempert.de

Fachaustausch sexuelle Gewalt

Am ersten Märzwochenende fand in Norddeutschland, genauer gesagt in Bordesholm, ein Fachaustausch über sexuelle Gewalt statt. Zahlreiche Gewaltberater_innen, PhaEmoTherapeuten® und Tätertherapeuten, aus 3 verschiedenen europäischen Ländern, nahmen teil und lauschten den Worten von Thomas Hölscher, Gewaltberater und Tätertherapeut, Gründer und Leiter des Olias Hauses, über seine Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses erste Treffen dieser Art, eine Fortsetzung finden sollte. Wie dieses Mal auch, werde ich nächstes Jahr ein zweites Treffen initiieren. Ich hoffe, dass dann ebenfalls die Bordesholmer den Gedanken aufgreifen und wie jetzt, die Organisation und Durchführung übernehmen. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für eure Bemühungen.

PhaEmoTherapeutischer® Ansatz

Neben den persönlichen Überlegungen meine Praxis nach meiner Arbeitsphilosophie zu benennen, trage ich noch einen weiterreichenden Wunsch in mir.
Ich habe die Vorstellung, dass sich weitere Praxen in ganz Europa mir anschliessen und es mir gleich tun und so den Begriff PhaEmo® mit Leben füllen und in die Welt hinaus tragen.
Viele Menschen arbeiten nach dem phänomenologisch- emotionalen Ansatz, verstreut im deutschsprachigem Raum von Europa, teils allein oder mit anderen zusammen, aber oft unter sehr unterschiedlichen und individuellen Namen und Bezeichnungen.
Mit Sicherheit macht das Sinn und hat seine Bedeutung, doch sowohl die Euline als auch die Eupax leiden unter dieser Individualität und all diese Kolleg_innen sind ausserhalb unserer Reichweite.

Ich plädiere also für ein zusammenführendes und gemeinsames Zeichen und dies eher als ein sowohl als auch, als ein entweder oder. D.h. seine Praxis oder Berantungsstelle PhaEmoPraxis® oder PhaEmoBeratung® zu nennen oder als Zusatz zu seinem eigenen Namen zu führen.

PhaEmo und alle damit in Zusammenhang stehende Begriffe sind urheberrechtlich geschütz. Bitte das entsprechende Zeichen ® bei Benutzung des Begriffs Phaemo anwenden.

Bin offen für Kritik, Bemerkungen, Ergänzungen und Ideen.

Kollegiale Grüsse

Jerry

 

 

 

Tod

In den Reihen meiner neugewonnenen Männerfreundschaften und Bekannschaften, die ich in meinen Ausbildungen gemacht habe, hat uns jemand verlassen. Ich habe die traurige Nachricht erhalten, dass Ralph verstorben ist. Dies schon vor einiger Zeit.

Wenn ich an dich denke, habe ich zwei Bilder von dir im Kopf, die ich immer mit dir verknüpfen werde; deine Maschine, wie du am ersten Tag der Ausbildung mit dem knatternden Teil angekommen bist – und am letzten Tag der Ausbildung, bei der Abschlussfeier, du, Ralph, im Anzug!

Ich bin traurig, dass du gestorben bist; Ruhe in Frieden, Ralph.

Unterwegs

Habe am Wochenende zwei Kollegen im Ruhrpott besucht, die ich beide, während meiner Ausbildung zum Gewaltberater, kennengelernt habe.

Mittlerweile ist diese fast seit 10 Jahren beendet und wir haben seit dem mehr oder weniger regelmässigen Kontakt. Mario P. arbeitet nebenberuflich bei MGM Ruhrgebiet, Männer gegen Männergewalt und Bernd S. bei Neue Wege und betreibt seit kurzem, als Psychotherapeut, eine eigene Praxis.