Schlagwort-Archive: Deutschland

Medienberichte erhöhen Anzeigebereitschaft

Interessant und überraschend ist es für mich zu lesen, dass auf Grund Medienberichten über bekannte und öffentliche Personen, die des Gebrauchs von Kindersexdokumenten angeklagt oder verurteilt wurden, die Anzeigen von ähnlich gelagerten Fällen zunehmen!?
( Präsident des BKA 2014 SZ Statistik von 2013)

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Täterarbeit in Hildesheim

Zeitungsartikelüber meinen Freund und Kollegen Wolfgang Brandt und seine Arbeit mit gewalttätigen Menschen. Es ist selten genug mit diesem Thema in die Öffentlichkeit zu gelangen, da wir und unsere Klient_innen keine Lobby haben. Die wenigsten wollen/können sich mit Täter_innen identifizieren.

Aber dennoch ist es wichtig über uns und unsere Klient_innen zu schreiben, damit wir und unsere Arbeit bekannt werden und gewalttätige Menschen, die ihre Gewalt beenden wollen, wissen, dass sie Hilfe bekommen können und wo sie sie finden.

www.euline.eu

Hier der Artikel:

HAZ Artikel Gewaltberatung 15Mai2014

Presseerklärung der eupax zur Studie Gewalt gegen Frauen 2012

Presseerklärung der eupax zur Studie Gewalt gegen Frauen 2012 (Europ. Agentur f. Grundrechte)

Verfasst von Wolfgang Brandt

Täterhotline verhindert Gewalt

Die Täterhotline euline arbeitet seit 10 Jahren erfolgreich. Menschen mit einem Gewaltproblem erhalten anonym, schnell und wirksam professionelle Unterstützung. Gewalt wird auf diese Weise dort bekämpft, wo sie entsteht: beim Täter.

Angesichts der Ergebnisse der Studie zur Gewalt gegen Frauen, die von der Europäischen Agentur für Grundrechte veröffentlicht wurden, verweist der Fachverband für Gewaltberatung und Tätertherapie EUPAX auf die Erfolge seiner Telefonhotline für Täter, die sich seit 10 Jahren als ein wirksames Angebot zur Krisenintervention und zum Schutz vor weiterer Gewalt erwiesen hat.

Laut Studie wenden sich nur 15 Prozent der Opfer von Gewalt an die Polizei. Ein Großteil der Gewalt im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis bleibt weitestgehend im Dunklen. Dass auch viele dieser Täter bereit sind, aus ihrem gewalttätigen Verhalten auszusteigen, zeigt die Erfahrung der Täterhotline. In 90% der Fälle erfolgt über sie eine Vermittlung an Gewaltberatungsstellen, die die Klienten befähigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Täterhotline      www.euline.eu

Fachverband     www.eupax.eu

Kontakt:

Joachim Lempert            +43 – (0)676 – 64 65 699

Wolfgang Brandt             +49 – (0)173 – 865 96 65

Email: kontakt@eulpax.eu

29.01.2014 – Die Welt – Psychologie: „Na, hat dich deine Frau geschlagen?“

teampago

29.01.14
Psychologie
„Na, hat dich deine Frau geschlagen?“

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts liefert überraschende Ergebnisse: Demnach werden ebenso viele Männer Opfer von häuslicher Gewalt wie Frauen. Doch häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabuthema.

Von Sabine Maurer

Ursprünglichen Post anzeigen 771 weitere Wörter

Umkehr der Rollen und Verschiebung der Verantwortung

 

Der Täter erklärt sich zum Opfer

… ist die in seiner Tat sich manifestierende Haltung, nicht Täter zu sein, sondern Opfer des Staates, dessen undurchdringliches/ungerechtes/wucherndes/sozialistisches Umverteilungs-, vulgo: Steuerrecht die Hinterziehung beziehungsweise die Flucht des Kapitals ins Ausland geradezu erzwinge.

…das Selbstbild, in dem sich der Täter zum Opfer und damit zugleich das Opfer (Staat und Gesellschaft) zum Täter erklärt.

Hier der ganze Artikel in der Frankfurter Rundschau:

http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-zur-steuerhinterziehung-taeter–die-sich-fuer-opfer-halten,1472602,26077666.html

Die hier im Falle der Alice Schwarzer & Co, beschriebene Täterstrategie, beschränkt sich nicht nur auf Steuerhinterziehung, sondern Täter_innen von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt bedienen sich derer auch.

Der vergewaltigten Frau, anfangs Opfer, wird unterstellt, die Tat provoziert zu haben, in etwa so, dass sie durch ihre körperbetonte Kleidung, den Mann, anfangs Täter, aufgegeilt und mißverständliche Signale gesendet habe. Sie wird zur Täterin und der Mann zum Opfer, der ihm dargebotenen Reize.

Der/die pädokriminelle Täter_in ist im Grunde Opfer, eines frühreifen Kindes, welches den/die Täter_in verführt hat.

Ein großes Problem, welches hieraus resultiert ist, dass die Täter_innen sich und ihren Opfern dies einreden und selbst auch glauben. Das wirkt sich erschwerend auf Beratung und Therapie aus.

Gewaltberatung/Täterarbeit

Ich verweise hier auf den Block meines Kollegen und Freundes Wolfgang, der unsere Arbeit und unseren Ansatz kurz und deutlich zu Papier gebracht hat.

Danke Wolfgang.

Gewaltberatung/Täterarbeit.

Dienst an der Täterhotline

Heute morgen tat ich Telefondienst an unserer Hotline, der Euline, einem von zahlreichen Projekten der Eupax(Fachverband der Gewaltberater und PhaEmoTherapeuten).

Eine Frau wählte unsere Nummer, 01805 439258, und bat um Hilfe bei ihrem Gewaltproblem.

Sie ist Mutter von zwei Kindern, einem Mädchen und einem noch kleinen Jungen. Sie bemerkt, dass sie gegenüber ihren Kindern überreagiert. Sie erkennt ein Verhaltensmuster, welches sie immer wiederholt ohne sich dagegen wehren zu können.

Und sie bemerkt noch etwas; ihre Reaktionen auf die Kinder werden heftiger und sie kommt alleine nicht klar.

Heute nun eskaliert die Situation. Die Frau wird übergriffig gegenüber ihren Kindern und sie weiß, dass das, was sie getan hat, nicht in Ordnung ist. Und es ist nicht das erste Mal.

Sie trifft eine Entscheidung!

Ihr ist klar, dass sie Hilfe braucht und tut den ersten Schritt aus der Isolation heraus und schafft Öffentlichkeit. Sie vertraut sich ihrem Mann an und wendet sich an uns und will beraten werden, will wissen, was sie tun kann, um den Gewaltkreislauf zu durchbrechen.

Ich habe sie an einen kompetenten Gewaltberater und PhaEmoTherapeuten in ihrer Nähe überwiesen und ihr zusätzlich einige hilfreiche Adressen für Erziehungshilfe gesucht.

Ich wünsche ihr alles Gute auf ihrem Weg zur Gewaltfreiheit in ihrem Leben.