Schlagwort-Archive: Homosexualität

Ablehnung

Die katholische Kirche ist sich für nichts zu schade; erst vergewaltigte Frauen nun schwule Rentner! Wer wird der/die Nächste sein?(jf)

Brights - Die Natur des Zweifels

„Die Schwestern wollen das nicht“ – Das Münchner Kreszentia-Stift diskriminiert einen 72-Jährigen und rudert zurück, als es zu spät ist.

QUEER.DE

In München ist ein neuer Fall von kirchlicher Diskriminierung im Dienstleistungssektor bekannt geworden: Wie die Münchner „tz“ berichtet, weigerte sich das von einer katholischen Stiftung getragene Kreszentia-Stift, einen schwulen Rentner aufzunehmen.

Der 72-Jährige lag zu diesem Zeitpunkt seit Wochen im Krankenhaus, während sein 66-Jähriger Lebenspartner Karl Schaffner einen Platz für ihn in einem Pflegeheim suchte. Dass die beiden Männer seit 48 Jahren ein Paar sind, verschwieg der Mann im Telefonat mit dem in seiner Nachbarschaft gelegenen Stift nicht.

Die Pflegedienstleitung habe daraufhin gesagt, „sie müsse erst mit den Schwestern reden, weil es nicht so leicht sei: ein Mann mit einem Lebensgefährten“, so Karl Schaffner zur „tz“. Dann kam der Rückruf: „Die Schwestern wollen das nicht.“ Man sei schließlich eine katholische Stiftung.

weiterlesen

Ursprünglichen Post anzeigen

Hilflosigkeit & Ohnmacht

Auf der Homepage der Jugendorganisation äußert sich deren Bundessprecherin Josi Michalke: „Dieser Song transportiert Menschenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung und Homophobie. Hier werden auf haarsträubende Art und Weise satanistische Rituale mit Kindesmissbrauch mit Pädophilie mit Homosexualität gleichgesetzt. Das ist eine Frechheit.“

Stein des Anstoßes sind folgende Zeilen aus dem Lied, Wo sind, von Xavier Naidoo:

„Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab,
und dann ficke ich euch in den Arsch,
so wie ihr es mit den Kleinen macht.
Ich bin nur traurig und nicht wütend.
Trotzdem würde ich euch töten.
Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten.
Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff.
Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?
Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?“

Unabhängig von der Wortwahl begegnet mir in diesem Lied doch die allgegenwärtige Hilflosigkeit und Ohnmacht bei diesem Thema. :cry:

Hilflosigkeit und Ohnmacht enstehen durch Interpretationen und Bewertung, begleitet von derivaten Gefühlen, hier in diesem Fall von Trauer und Wut. Gefühle, die nichts mit dem eigentlichen Phänomen, sprich Ereignis, zu tun haben und uns dennoch leiten.

Die angekündigte Gewalt dient der Abwehr von Hilflosigkeit und den derivaten Gefühlen.

Der Ruf nach dem Führer wird wieder laut; wir geben unsere Verantwortung an ihn ab und bleiben in unserer Hilflosigkeit gefangen. Er soll’s richten und etwas tun.