Schlagwort-Archive: Männer als Opfer

Männer, als Betroffene von häuslicher Gewalt!?

Wäre schön, wenn genug Geld zusammenkäme, die Selbstbeschreibung: Seit mehreren Jahren recherchiert die Filmemacherin Joanna Bielinski über das Thema „häusliche Gewalt an Männern“ – ein Tabuthema, das offenbar viel öfter vorkommt als angenommen. Frauen, die Gewalt ausüben, passen nicht in unser Gesellschaftsbild. Frauen gelten generell als Opfer und nicht als Täter. Die männliche Rolle sieht […]

über Filmprojekt über häusliche Gewalt gegen Männer sucht Unterstützung — uepsilonniks

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Männer, als Betroffene

Wir bedanken uns bei Sven Schmalz vom Internetradiosender “Radioaktiv Lübeck“, der ein Interview von knapp einer Viertelstunde mit einem Mitglied unserer Initiative zur Gewaltschutzwohnung, dem Männerberatungsnetzwerk und unsererer Organisation aufzeichnete und heute um 14 Uhr senden wird. Darüberhinaus kann das Interview unter diesem Link abgerufen werden. Herzlichen Dank! __ Unter diesem Link können Sie unsere […]

über Radioaktiv Lübeck veröffentlicht Interview — Gleichmaß e.V.

Verlinkung mit Schweizer Angeboten

Nach wie vor ist häusliche Gewalt ein Thema über welches mann/frau nur wenig spricht; mittlerweile wird über Männergewalt berichtet und es werden sogar abendfüllende Spielfilme darüber gedreht.

Dagegen lastet weiterhin ein Tabu auf Männern, die Betroffene von häuslicher Gewalt geworden sind. Besonders bei sexueller Gewalt, wird den Männern ein Opfersein regelrecht abgesprochen.

Um es mit den Worten meines Kollegen und Freundes Markus Kraxberger zu sagen: “ Aufzeigen und Benennen von Gewalt, kann diese stoppen! “

Quelle: Verlinkung mit Schweizer Angeboten

18.11.2009 – Die Zeit – Männerhaus: Ein Ort für geschlagene Männer

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Männerhaus

Ein Ort für geschlagene Männer

In Brandenburg steht das erste Männerhaus, das kaum einer kennt. Zwei von den Frauen enttäuschte Rentner kümmern sich um die misshandelten Männer.

von Çiğdem Akyol

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Mythen über Gewalt – unvollständig und erweiterungswillig

1. Gewalt ist männlich

Dieses Mythos ist allgegenwärtig und hält sich hartnäckig. Wir Männer nähren diese Sichtweise, in dem wir uns als Opfer selten zu erkennen geben.

Ebenfalls wird die sogenannte „Pädophilie“ exklusiv uns Männern zugeschrieben.

2. Der Sinn von Gewalt ist Macht

Männer üben Gewalt aus, um ihre Macht über Frauen herzustellen, zu erhalten und/oder zu erhöhen. Wie Machtvoll ist den jemand, der seine Macht durch Gewalt erzwingen oder herstellen muss? Die wenigsten Männer prahlen damit, ihre Frau verprügelt zu haben.

3. Sexuelle Gewalt hat was mit Sexualität zu tun

Sexuelle Gewalt dient der sexuellen Befriedigung des Täters und ist auch deren Triebfeder. Gepaart wird dieses Mythos mit Macht ausüben und Kontrollbedürfniss.

4. Erziehung von Kindern bedarf der körperlichen Züchtigung

“ Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet! “ Ein Mythos, welches gerade im Augenblick, erneut traurigen Zuspruch durch den gegenwärtigen Pabst erfährt.

5. Gewalt macht Sinn

Gewalt ist notwendig – manche Menschen verstehen halt keine andere Sprache.

6. Ich hab nichts gemacht

“ Der oder die hat mich provoziert! “ – “ Wenn die oder der nicht jenes oder das gemacht/gesagt hätten, hätte ich nie zugeschlagen. “ Die Verantwortung liegt bei den Anderen, der Situation oder den Umständen.(z. B. Alkoholkonsum)

7. Gewalt hat ein Gesicht

Schläger_innen kann mann/frau an ihrem Äußern erkennen; sie haben Narben in ihrem Gesicht, sind tätowiert und/oder gepierct, tragen Lederkluft, Springerstiefel u.s.w.

8. Frauen machen sowas nicht

Wie oben bereits gesagt, ist Gewalt ein Problem von uns Männern und die Betroffenen sind die Frauen. Gilt dies bereits in Hinblick auf körperliche Gewalt, desto schwerer wiegt der Aberglaube, wenn wir von sexueller Gewalt reden.

9. Pädophilie und sexueller Mißbrauch

Beides sind irreführende Begriffe:

Pädophil bedeutet eigentlich kinderliebend; hier wird erfolgreich suggeriert, daß die Täter_innen aus Liebe zum Kind handeln würden.

Sexueller Mißbrauch suggeriert, daß es auch einen gesunden, richtigen sexuellen Gebrauch von Kindern gibt!

Häusliche Gewalt ist männlich!?

Dieser Tage taucht ein Video auf, welches einen american footballstar zeigt, welcher seine damalige Verlobte und heutige Ehefrau in einem Fahrstuhl bewusstlos schlug.

Durch solche Meldungen gelangt das Thema häusliche Gewalt und/oder Beziehungsgewalt in die Medien und damit in die Öffentlichkeit. Neben der Justiz reagiert auch der Verband NFL und verschärft Strafen für gewalttätige Spieler. Diese erhalten Sperren für anstehende Spiele.

Selbst der amerikanische Präsident reagiert und geht auf den Vorfall, in einer Rede, ein. Leider zeichnet er ein veraltetes Bild der häuslichen Gewalt, die in seinen Augen und/oder in der amerikanischen Öffentlichkeit, noch immer männlich ist und schliesst somit die gewalttätigen Frauen aus.

Das Tabu von Frauengewalt, Gewalt von Frauen gegen ihren Partner, gegen ihre Kinder, wird geleugnet und tabuisiert. Die Scham, welche Täter_innen und Opfer gleichermassen lähmt, wird aufrecht gehalten und verstärkt. Die gewalttätigen Frauen und die geschlagenen Männer schweigen und bleiben mit ihren Problemen alleine.

Hier bei uns in Europa ist das nicht anders. Sehr zaghaft finden Frauen den Weg in die Beratung; Männer, als Opfer dagegen, tun sich erheblich schwieriger. Zu dem gibt es kaum Hilfsangebote für geschlagene Männer.

Hier ein Artikel dazu:

http://www.bluewin.ch/de/sport/weitere-sportarten/2014/9/9/nfl-star-ray-rice-nach-pruegel-attacke-entlassen.html

29.01.2014 – Die Welt – Psychologie: „Na, hat dich deine Frau geschlagen?“

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29.01.14
Psychologie
„Na, hat dich deine Frau geschlagen?“

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts liefert überraschende Ergebnisse: Demnach werden ebenso viele Männer Opfer von häuslicher Gewalt wie Frauen. Doch häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabuthema.

Von Sabine Maurer

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