Schlagwort-Archive: Männergesundheit

Männer, als Betroffene

Wir bedanken uns bei Sven Schmalz vom Internetradiosender “Radioaktiv Lübeck“, der ein Interview von knapp einer Viertelstunde mit einem Mitglied unserer Initiative zur Gewaltschutzwohnung, dem Männerberatungsnetzwerk und unsererer Organisation aufzeichnete und heute um 14 Uhr senden wird. Darüberhinaus kann das Interview unter diesem Link abgerufen werden. Herzlichen Dank! __ Unter diesem Link können Sie unsere […]

über Radioaktiv Lübeck veröffentlicht Interview — Gleichmaß e.V.

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Die MännerDepression (Gastblog von Johannes Vennen)

Männer leiden anders und nehmen dieses Leid auch anders wahr, nämlich gar nicht.

Männer im Betrieb.de

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Depressionen gelten mittlerweile als ‚Volkskrankheit‘. Im Jahr 2020 erreichen Depressionen nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation den zweiten Platz in der Liste der Krankheiten – gemessen an der Anzahl der beeinträchtigten Lebensjahre. Viele Studien legen den Schluss nahe, dass Frauen ein zwei- bis dreimal so hohes Risiko haben, einmal im Leben depressiv zu werden. Diese Befunde werden im 2010 erschienenen Männergesundheitsbericht kritisch hinterfragt: so sind die Depressionsraten in jüdisch-orthodoxen Gemeinden gleich hoch, weil hier typische männliche Stressbewältigungsstrategien – der Alkoholkonsum – tabuisiert sind. Vergleichbares gilt für streng egalitär organisierten Gesellschaften wie bei den Amish People in den USA.

Zusätzlich gibt es Hinweise für eine systematische Unterdiagnostizierung von Depressionen, insbesondere bei jungen Männern. Laut dem Gesundheitsbericht gibt es ein Geschlechterparadox bei Depressionen und Suizid. Während die Depressionsrate der Männer nur halb so hoch ist wie bei den Frauen, ist die Rate für einen vollendeten Suizid drei- bis zehnmal so hoch. Bei 80 %…

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Die Geschickten

Männer und Gesundheit – geht das zusammen?

Ich muss gestehen, dass ich noch, an meiner Haltung nur Selbstmelder zu beraten, festhalte. Mit Sicherheit bringt mich dieser Artikel ins Grübeln und ich werde meine Haltung überdenken. Ob ich sie ändern werde, weiss ich noch nicht!

Männer im Betrieb.de

Girl pushing her grandpa
In der Arbeit mit Männern hat man es häufig mit den sogenannten „Geschickten“ zu tun. Diese kommen nicht unbedingt von selber in die Beratung sondern werden von jemand anderem geschickt. Der Männerpsychotherapeut Björn Süfke (siehe auch „Der MännerTherapeut“ http://wp.me/p3eH4G-3j) brachte mich auf diesen Begriff. Er kennt aus seiner Beratung drei Formen. Er beschreibt diese auf Englisch. Es sind dort die „court mandated“, die „wife mandated“ und die „doc mandated“. Also „das Gericht“, „die Frau“ und „der Arzt“ schicken Männer zu ihm in die Psychotherapie, häufig nicht unbedingt freiwillig. In der Männergesundheitsförderung können wir die vom Gericht geschickten natürlich ausschließen. Dafür kommen aber „die Anderen“ und die, die von ihrem „Über-Ich“ geschickt werden. Dabei steht dann das gesellschaftliche Gebot im Vordergrund „Du sollst Dich gesund verhalten!“ oder „Na, mach doch mal was für Deine Gesundheit!“. Ob das dann mit dem Ich und dem Es im Einklang steht, findet man erst im…

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