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Sexualstraftäter

In letzter Zeit kann mann/frau der Presse entnehmen, dass Pädokriminelle und andere Sexualstraftäter ihrem Sexualtrieb folgen, der halt auf Kinder ausgerichtet ist. Die Rede ist dann von sexuellen Präferenzen, die wir alle haben, nur halt unterschiedlich(z. B. Homosexualität; Transsexualität oder Heterosexualität). Erstere sind ausschliesslich auf Kinder ausgerichtet und die zweiten, die sogenannten Ersatztäter, vergehen sich an Kindern, wenn keine erwachsenen Sexualpartner zur Verfügung stehen. Es gibt Zahlen dazu, die sich im einstelligen Bereich für Pädokriminelle( sprich Pädophile) bewegen; weit über 90% fallen auf die Ersatztäter.

Auszüge aus dem untenstehenden Artikel(Spiegel 1984):

“ Dabei trifft aber sicher zu, was die Sexualwissenschaftler Eberhard Schorsch und Nikolaus Becker über „Menschen, die sich vorzugsweise zu kleinen Kindern hingezogen fühlen“, geschrieben haben: daß diese „wegen starker eigener kindlicher Anteile der Auseinandersetzung mit Erwachsenen ausweichen. Solche Männer können ihre problematisch gebliebene männliche Identität nur in der Begegnung mit der kindlichen Schwäche erleben“.“

“ Oder, in den Worten von Florence Rush: „Sie suchen sich Kinder, weil diese ihnen mehr noch als die Frau an Erfahrung und Körperkraft unterlegen sind und daher leichter genötigt, verführt, verlockt oder gewaltsam gezwungen werden können“.“

“ Straffällig werden fast ausschließlich Männer – leibliche Väter, Stiefväter, Onkel, Freunde der Mutter, gelegentlich auch ältere Brüder. Diese Männer seien selber nie richtig erwachsen geworden, behaupten die Sexualwissenschaftler Eberhard Schorsch und Nikolaus Becker. Sie könnten ihre „problematisch gebliebene männliche Identität“ nur in „Begegnung mit der kindlichen Schwäche“ ausleben.“

Im besagten Artikel habe ich eine andere Sichtweise entdeckt, die der meinen sehr entgegen kommt. Die Motivation der Täter_innen liegt nicht in der Sexualität, wie auch immer geartet, sondern in der Persönlichkeit der Täter. Sie sind ausserstande gleichwertige und emotionale Beziehungen zu anderen erwachsenen Menschen einzugehen, aufrecht zu erhalten und zu pflegen.

Kindern gegenüber sind sie überlegen und nützen das aus, um ihre Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit zu befriedigen. Werden die Kinder älter, erhöhen sich deren Möglichkeiten sich zu wehren und sie werden den Täter_innen gefährlich.

Diese suchen sich dann andere hilf- und wehrlosere, jüngere Kinder.

Wir reden in diesem Zusammenhang ausschliesslich von sexueller Gewalt. Ein Mensch übt gegen einen anderen Menschen Gewalt aus und nutzt dazu den Weg über die Sexualität. Ein Vergewaltiger tut das gleiche – Soldaten im Krieg ebenfalls.

Den ganzen Artikel findet ihr hier:

Wenn du was sagst, bringe ich dich um

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Pädokriminelle!?

In letzter Zeit vermehrt, kann mann/frau auf fb und anderswo ganze Hasstiraden gegen Pädokriminelle lesen.

Ist es ein Täter, so bewegen sich die Kommentare von lebenslänglich einsperren, über Schwanz ab bis zur Wiedereinführung der Todesstrafe.

Ist eine Täterin, so findet mann/frau in den Kommentaren oft Bestürzung und Mitleidsbekundungen für die Opfer.

Ich kann dies sehr gut nachvollziehen und ich ertappe mich ebenfalls dabei, solche Rachefantasien zu haben. Dann frage ich mich allerdings, wo die herkommen und zu was sie nütze sind!?

Wir neigen dazu unseren Gedanken und Ideen nachzugehen, die durch Interpretationen und Bewertung entstehen und durch unsere erlebten Beziehungserfahrungen geprägt sind. Wir erfahren Hilflosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung, welche wir mit Gewalt bekämpfen wollen.

Wir geben unsere Verantwortung an andere ab; an unsere Kinder, die nein sagen und fühlen sollen, an unsere Regierungen und Gerichte, die die Übeltäter stärker bestrafen sollen oder gar, wir nehmen das Gesetz selbst in die Hand und erlangen so unsere Handlungsfähigkeit zurück. Ob das jedoch unseren Kindern hilft, ist äußerst fragwürdig.

Die angemessenen Gefühle sind Wut und Trauer; Wut, dass das, was da passiert, nicht in Ordnung ist und dass, wir alle da gefordert sind Abhilfe zu schaffen. Traurig über das Leid, das unseren Kindern angetan wurde und dafür Sorge tragen, dass dies aufhört.

Die meisten Kinder, welche Opfer sexueller Gewalt werden, sind vernachlässigte Kinder, von denen einige bereits Gewalterfahrungen gemacht haben. Hier gilt es anzusetzen, denn Kinder, die in liebevollen und aufmerksamen Beziehungen leben, werden seltener Opfer!