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Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten

Pandora's Showcase

Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten

Zahlreiche Aussteigerinnen und Aussteiger berichten von satanistischen Sekten, in denen Rituelle Gewalt im Dienste Satans ausgeübt wird. Sie informieren über barbarische Praktiken, massive körperlichen Misshandlungen und einem unerträglichen psychischen Druck. Ein absolutes Schweigegebot hat dazu geführt, dass kaum Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen sind. Die Berichte sind erschreckend und fordern auf, tätig zu werden. Der Film ermutigt zum Ausstieg, hilft Betroffene zu erkennen und gibt Hinweise zum Handeln. Es kommen Überlebende zu Wort. In Interviewausschnitten mit Experten werden Fakten und Hintergrundwissen zur Rituellen Gewalt in der deutschen Gegenwartsgesellschaft geliefert.

Aus der Filmbeschreibung des Bistums Münster

Der Film wird von der Fachstelle für Sekten- und Weltanschauungsfragen im Bistum Münster unter anderem in Fortbildungsveranstaltungen gezeigt, hier kommen neben der Referentin der oben genannten Fachstelle Brigitte Hahn und Domkapitular und Mitglied des Arbeitskreises „Rituelle Gewalt“ im Bistum Osnabrück, der Polizeipsychologe und Prodekan an der Hochschule…

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Religionen: Rituelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Artikel von Michaela Huber und anderen Traumatherapeutinnen über rituelle Gewalt.(jf)

Brights - Die Natur des Zweifels

Wer den Begriff „Satanismus“ hört, denkt an schwarze Messen, okkulte Praktiken und Tieropfer. Doch ein grausiger Aspekt befindet sich bisher weitgehend in einer Tabuzone: die rituelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

kath.net

Fachleute, die Opfern helfen, fordern Politik und Kirche auf, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Das Wichtigste ist, das Schweigen zu brechen“, sagte die Psychotherapeutin Michaela Huber (Göttingen).

Nach ihren Worten handelt es sich im Kern um Zwangsprostitution in sadistischen Täterkreisen. Kinder und junge Frauen würden von bestimmten Tätergruppen, darunter „Hardcore-Satanisten“, systematisch gefügig gemacht. „Das ist harte Folter durch in erster Linie männliche Täter mit weiblichen Helferinnen, die sadistische Gewalt ausüben bzw. gegen Geld die so ‚Abgerichteten‘ anderen Sadisten zur Verfügung stellen“, so die Trauma-Expertin.

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Hilflosigkeit & Ohnmacht

Auf der Homepage der Jugendorganisation äußert sich deren Bundessprecherin Josi Michalke: „Dieser Song transportiert Menschenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung und Homophobie. Hier werden auf haarsträubende Art und Weise satanistische Rituale mit Kindesmissbrauch mit Pädophilie mit Homosexualität gleichgesetzt. Das ist eine Frechheit.“

Stein des Anstoßes sind folgende Zeilen aus dem Lied, Wo sind, von Xavier Naidoo:

„Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab,
und dann ficke ich euch in den Arsch,
so wie ihr es mit den Kleinen macht.
Ich bin nur traurig und nicht wütend.
Trotzdem würde ich euch töten.
Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten.
Ihr habt einfach keine Größe und eure kleinen Schwänze nicht im Griff.
Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist?
Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?“

Unabhängig von der Wortwahl begegnet mir in diesem Lied doch die allgegenwärtige Hilflosigkeit und Ohnmacht bei diesem Thema. :cry:

Hilflosigkeit und Ohnmacht enstehen durch Interpretationen und Bewertung, begleitet von derivaten Gefühlen, hier in diesem Fall von Trauer und Wut. Gefühle, die nichts mit dem eigentlichen Phänomen, sprich Ereignis, zu tun haben und uns dennoch leiten.

Die angekündigte Gewalt dient der Abwehr von Hilflosigkeit und den derivaten Gefühlen.

Der Ruf nach dem Führer wird wieder laut; wir geben unsere Verantwortung an ihn ab und bleiben in unserer Hilflosigkeit gefangen. Er soll’s richten und etwas tun.